Kinder sehen Kunst – ein Bildungsangebot des Jugi Gundeli

Im September 2009 fand unter dem Titel „Localism - A Contemporary Art Show“ zum zweiten Mal eine einwöchige Kunstausstellung in unserem Haus statt. Initiiert wurde das Projekt von zwei Kunstschaffenden aus Basel. Sechs lokale Künstler drückten, inspiriert von der Strassenkunst, ihr Aufwachsen, Leben und Wirken im urbanen Lebensraum Basel durch ihre vielseitigen Werke aus. Dabei nahm  das Team bewusst sehr wenig Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung des Projekts und erfüllte eine beratende, unterstützende Funktion.

Vom Team des Jugendtreffs Gundeli

Zugang und Interesse schaffen
Bei diesem Projekt, war es uns ein ausgesprochenes Anliegen, auch bei jenen jungen Leuten das Interesse an dieser erfolgreichen Ausstellung zu wecken, die den Zugang zur bildenden Kunst nicht - ganz - von sich aus finden. Deshalb ging  - wie übrigens auch schon im Vorjahr - das Bildungsangebot „Kinder sehen Kunst“ auch verschiedene Schulen im Raum Basel an: Diese didaktische Aufbereitung enthielt, nebst einer Führung, die jeweils von anwesenden Ausstellenden übernommen wurde, eine werkstattartige Vertiefung, bei der die SchülerInnen dann selber aktiv werden konnten.

An Hintergründen interessiert
Die SchülerInnen reagierten darauf mit grosser Offenheit, experimentierfreudig und äusserst interessiert an den Hintergründen und den Lebenswelten der Künstler. Diese Form des ausgelagerten Unterrichts bereitete ihnen offensichtlich sehr viel Spass. Dabei verhielten sie sich in dem offenen Rahmen sehr diszipliniert und arbeiteten intensiv. Als Erfolg verbuchen wir auch, dass dieses Angebot im aktuellen Jahr von fünf verschiedenen Klassen in Anspruch genommen wurde, während es im letzten Jahr nur zwei Klassen waren. Diese deutliche Steigerung führen wir vor allem auf die Mund-zu-Mund-Propaganda unter den Lehrkräften zurück, deren Rückmeldungen in beiden Jahren durchwegs positiv ausfielen. Speziell geschätzt wurden der persönliche Kontakt zu den Künstlern, die Qualität der didaktischen Umsetzung, die Professionalität der Ausstellung sowie die Attraktivität des Themas für die SchülerInnen.

Weitere Kooperation
Wir vom Team freuen uns auf weitere derartige Ausstellungen in unserem Haus und sind zuversichtlich, dass weitere Kooperationen mit Schulen - die Offene Jugendarbeit als Bildungsvermittlerin wahr- und ernst zu nehmen beginnen - stattfinden werden.