Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst möchte ich Ihnen allen und Ihren Familien frohe Festtage und ein gesegnetes neues Jahr wünschen: Möge der Friede uns alle umschliessen, wie eine Kette aus kostbaren Muschelschalen, die vom Meer der Zeit an die Gestade unserer unruhigen Zivilisation getragen wurden…
…kurz vor Ende eines ereignisreichen Jahres erreicht Sie hiermit die letzte 2009er-Ausgabe des BFA-Newsletter. Zwischen den Feiertagen ergibt sich ja immer wieder mal Zeit für Lektüre: Deshalb haben wird diese Ausgabe unseres Informationsmediums randvoll gepackt; mit Aktualitäten und Hintergrundgeschichten aus dem weiten Arbeitsfeld der Basler Freizeitaktion (BFA), dem Kompetenzzentrum, wenn es um Jugendarbeit in der Region am Rheinknie geht. Auch zu diesem Jahreswechsel steht die BFA im Zeichen eines Organisationsentwicklungsprozesses, der unsere Organisation erneuern und optimieren soll, für unsere junge Kundschaft und natürlich für unsere engagierten Mitarbeitenden. Nach einer kritischen Phase ist dieser Prozess nun auf gutem Weg – seinem Abschluss entgegen. Die Stimmung im Hause BFA ist zur Zeit produktiv und positiv – auch beim Vorstand, der während seiner letzten Sitzungen bei gutem Klima sachlich vorwärts arbeiten konnte: Die BFA blickt jedenfalls voller Hoffnung und mit ungebrochenem Gestaltungswillen in die Zukunft…
Von Christian Platz, BFA-Vorstandsmitglied und Herausgeber des BFA-Newsletter
Mission, Vision – und ein schöner Themen(winter)garten
Im letzten Newsletter habe ich Ihnen versprochen, die Texte der „Mission“ und der „Vision“, welche dem Kurs des BFA-Schiffs künftig als Leitsterne dienen sollen, alsbald wörtlich zu publizieren. Diese Texte wurden nun auch vom Vorstand gut geheissen; inhaltlich sind sie aus unserem Organisationsentwicklungsprozess hervorgegangen - und lauten folgendermassen:
Mission
„Die Basler Freizeitaktion (BFA) schafft für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und für ihre Mitarbeitenden Gestaltungsräume, die vom Potenzial sowie den Talenten aller Beteiligten erfüllt sind. Zudem bietet sie den Einzelnen Chancen für eine Persönlichkeitsentwicklung. Ihren Mitarbeitenden überlässt die BFA umfangreiche Eigenverantwortung, die aber immer ein Mittel für das gezielte Eingehen auf Kundenbedürfnisse sein soll: Die Organisation stellt ihren Mitarbeitenden zudem Rahmenbedingungen zur Verfügung, die eine zeitgemässe, wirkungsvolle Jugendarbeit ermöglichen.“
Vision
„Die Arbeit der Basler Freizeitaktion (BFA) steht im Zeichen einer unmittelbaren Kundennähe - und damit auch eines grösstmöglichen Kundennutzens für Kinder, Jugendliche sowie für junge Erwachsene. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit der Organisation mit allen Anspruchgruppen – internen und externen - auf dem Feld der Jugend- und Jugendkulturarbeit: Flexible und innovative Organisationseinheiten, die eigenverantwortlich und selbststeuernd handeln, machen es möglich.“
Im weiteren möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die Homepages der Gesamt-BFA und der einzelnen Jugendtreffs anfangs 2010 ein neues Gesicht erhalten werden, die Arbeiten daran sind hinter den Kulissen in vollem Gang: Besuchen sie also 2010 auch wieder mal die virtuelle BFA. Einen neuen Auftritt hat ja, wie Sie sicher bereits bemerkt haben, auch der Newsletter erhalten: Der vorliegende ist der erste im frischen Gewand. Wir freuen uns darüber.
In dieser Ausgabe beleuchten wir verschiedene Schwerpunkte: Von den Internet-Communities unserer Tage und den Herausforderungen und Problemen, vor die jene Internetwelt Jugendliche und deren Eltern immer wieder stellt, ist gleich in zwei Beiträgen die Rede. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BFA kümmern sich engagiert auch um dieses brisante und hochaktuelle Thema, wie eben um alle Aspekte, die mit den aktuellen Lebensrealitäten der Basler Jugend zu tun haben. Einerseits thematisieren die BFA-Leute diese Materie im Rahmen ihrer Jugendarbeit, andererseits werden Eltern an besonderen Veranstaltungen durch den digitalen Dschungel geführt, in dem ihre Kids ja täglich viele Stunden verbringen.
Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit der vielfältigen Arbeit, die den Alltag unseres stolzen Kulturhauses Sommercasino prägt: Ein Beitrag direkt von der Basis. Ein Text ist zudem den Entwicklungen rund um die Freizeithalle Dreirosen gewidmet, die zwar (noch) nicht zur Basler Freizeitaktion gehört – jedoch, durch ihre unmittelbare, fast symbiotische Nachbarschaft zum Jugendtreff Dreirosen, stark mit ihr verknüpft ist. Auch blicken wir in dieser Dezemberausgabe ins Gundeli, wo das innovative Team des Jugendtreffs bereits zum zweiten Mal eine aussergewöhnliche Kunstausstellung auf die Beine gestellt hat, die Jugendlichen Kulturthemen im Zusammenhang mit bildender Kunst näher bringt; eine feine Sache. Auch dieser Newsletter bildet wieder erstaunliche Vielfalt und energisches Engagement ab, wie sie die BFA eben prägen und auf all ihren Wegen stets begleiten. Und das wird auch im nächsten Jahr so bleiben…
Und nun wollen wir frohgemut dem neuen Jahrzehnt entgegen wandern, mit einem Beatles-Zitat von 1969 im Rucksack: „And in the end/the love you take/is equal to the love/you made.“ Wir hören voneinander...
