Im letzten Jahr wurde das Areal vor dem Jugendtreff mit unserer Mitwirkung er-neuert und zu einem ansehnlichen Sportplatz aufgewertet. Schon seit längerem schwebte uns vor, die Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern und das Areal für wei-tere Interessierte zu öffnen.
Barbara Leko, BFA Jugendtreff Eglisee
Recherchen in Sachen Skateboard
Wir befragten Jugendliche, die uns mit dem Skateboard über den Weg liefen, erkundigten uns im PurplePark, bei der Mobilen Jugendarbeit und im Pumpwerk, recherchierten im Internet, hatten zwei städtische Fachleute vor Ort, und schliesslich kam diesen Frühling mit Martin Schwarz ein handwerklich versierter Praktikant in unser Haus.
Skate-Elemente als Abschlussprojekt
In Absprache mit Praxisausbildner Öze machte unser Praktikant den Bau von drei Skate-Elementen zu seinem Abschlussprojekt. Er hatte das Glück, an einer Veranstaltung mit dem bekannten Skater und Organisator Oli Bürgin ins Gespräch zu kommen. Dieser besuchte uns ein paar Tage später, schaute sich den Platz an und schickte kurz danach eine tolle Bauanleitung für drei Elemente. Öze entdeckte vor einer Sitzung im Quartier ein paar Eisenstangen, die er mitnehmen durfte, Martin bestellte das restliche Material, bekam bei Silvan vom PurplePark einen Crash-Kurs im Schweissen sowie die Maschi-ne ausgeliehen, und los ging’ s!
„Wheelie Table“, „Curb“ und „Rail“
Zusätzlich wurden bei der Stadt zwei Parkbänke angefordert und bewilligt; schliesslich haben wir, wenn auch keinen richtigen Park, so doch ein eigenes schönes Blumen- und Kräutergärtchen, für allerlei, was kreucht und fleucht, fürs Auge und unsere Kochaben-de. Als ob sie schon lange dazugehörten, zieren nun „Wheelie Table“, „Curb“ und „Rail“ (ja, die Eisenstangen, lokales Baumaterial) unseren Platz und locken die Brettfahrenden an. Einige legen auch auf dem Weg zum oder vom Pumpwerk noch einen Zwischensprung bei uns ein. Dass auch Velo- und Trottifahrer/-Innen, zukünftige Seiltänzer oder Body-builder die Elemente nutzen, versteht sich von selbst.
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